Was tun mit den vielen Waschbären im Land? Sie verursachen Schäden auch in Firmengebäuden. Viele Mittelständler haben das Problem und müssen für Gegenmaßnahmen teuer bezahlen.
Die FDP-Landtagsfraktion lud deshalb zu einer Veranstaltung auf Schloss Filseck bei Göppingen. Mit der Expertise von drei LIM-Mitgliedern.
Unser stellv. Landesvorsitzender Peter Körber war als Bausachverständiger mit in der Runde. Sein Fazit „Bürger und Unternehmer dürfen nicht auf Kosten der Schäden sitzen bleiben oder Stadtjäger bezahlen müssen. Populationskontrolle ist das Schlagwort. Dazu gehört die Aufhebung der Schonzeit für Waschbären, Rechtssicherheit und Finanzierung für Stadtjäger. Artenschutz ja, aber bitte mit Augenmaß.“
Massive Ausbreitung in Baden-Württemberg
Danke auch an unsere Mitglieder Georg Heitlinger MdL und Klaus Hoher MdL sowie an Stadtjäger Ulrich Pfeffer und Dr. Dorian D. Dörge (Goethe-Universität Frankfurt) für ihre sachkundigen Beiträge.
Georg Heitlinger MdL (FDP), Geflügelzüchter und Agrarexperte, berichtete: „Da der Waschbär keine natürlichen Feinde hat und extrem anpassungsfähig ist, konnte er sich massiv in Baden-Württemberg ausbreiten. Wie viele Waschbären bei uns leben, das kann man allerdings nicht sagen. Die Jagdstrecke gibt aber einen Hinweis auf die Entwicklung. Dabei lassen sich 60 Prozent aller Abschüsse im Jagdjahr 2024/25 dem Ostalbkreis, dem Rems-Murr-Kreis und dem Landkreis Schwäbisch Hall zuordnen.“

Wir brauchen eine faktenbasierte Waschbär-Strategie ohne ideologische Scheuklappen.
Die Landesregierung stellt den Waschbären über den Schutz heimischer Arten wie Bodenbrüter, Fledermäuse und bedrohte Amphibien- und Reptilienarten.
Managementmaßnahmen sind hoch bürokratisch und scheitern aktuell in der Umsetzung.
Einen ausführlichen Nachbericht zur Veranstaltung finden Sie hier bei der FDP-Landtagsfraktion:



