Plastikabgabe – nützt weder dem Klima, noch den Firmen und der Kreislaufwirtschaft

Die Plastikabgabe kommt ab 2027. Hersteller und Vertreiber müssen dann eine pauschale Materialsteuer auf nicht recycelbare Kunststoffverpackungen entrichten. Bislang zahlte der Bund hierfür jährlich 1, 4 Mrd. Euro an die EU.

„Wir sehen die Abgabe kritisch, weil sie Unternehmen der Kunststoffbranche in schwierigen Zeiten belastet, Verbraucher mehr kosten wird und vermutlich der bewährten Kreislaufwirtschaft schadet“, sagt Peter Körber, stellv. LIM-Landesvorsitzender.

Die Folgen der Plastikabgabe:

  • Erzeuger und Handel werden auf Aluminium und kunststoffbeschichtete Papiere ausweichen
  • Diese Stoffe sind kaum recyclebar und ressourcenintensiv
  • Keine Verbesserung für Umwelt und Klima
  • Steigende Preise für verpackte Produkte

Peter Körber: „Der Mittelstand braucht keine neuen Belastungen und Verbote! Warum nicht Anreize schaffen, wenn Firmen durch innovative Recycling-Lösungen Mehrwegverpackungen schaffen?“

 Es gelte zudem, die immer bessere Kreislaufwirtschaft mit Kunststoffverpackungen in Deutschland nicht in ihrem Erfolg zu bremsen. Der internationale Wettbewerb sei auch hier groß.

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