Benzin und vor allem Diesel kostet richtig viel. Das belastet nicht nur Verbraucher, sondern die Industrie – und Handwerk und Landwirtschaft. Jetzt kommen Rufe aus der Politik: Tempolimit! Weniger Auto fahren! Umsteigen auf E-Antriebe! So soll der Mittelstand seinen Kraftstoffverbrauch reduzieren.
Unser stellv. Landesvorsitzender Peter Körber, der aus dem Handwerk kommt, ist empört:
„Handwerker rasen nicht zum Einsatzort und für Lkw gibt es auf Autobahnen und Landstraßen bereits ein Limit bei 80 bzw. 60 km/h. Und rasende Traktoren habe ich noch nie gesehen.“
Ein Blick in die Praxis am Bau offenbart: Estrichmisch- und Förderpumpen laufen aktuell nun mal mit Diesel. Eine Umrüstung auf elektrische Maschinen ist teuer und diese können bei Bestandsgebäuden wegen nicht vorhandener und ausreichender Kraftstromanschlüsse gar nicht verwendet werden.
Peter Körber: „Die Politik will oder kann die Sorgen von kleinen oder Mittelstandsunternehmen nicht verstehen. Wenn Ihr uns kaputtwirtschaftet, wird Euch im nächsten Winter kein Heizungsmonteur die defekte Anlage reparieren!“
Was tun? Wir vom Liberalen Mittelstand Ba-Wü sagen – es geht ganz einfach:
- Mineralölsteuer sofort senken
- CO2-Abgabe auf Benzin aussetzen – macht bis zu 16 Cent pro Liter Ersparnis
- Unternehmenssteuern reduzieren
- Abgabenlast im Mittelstand senken
In anderen EU-Ländern geht es doch auch: Österreich, Italien, Spanien, Portugal, Irland – alle haben reagiert und die Mineralölsteuer schon runtergesetzt.


